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Hamburgs Arbeitgeber zeigen sich überwiegend zufrieden mit dem Koalitionsvertrag

Arbeitgeber haben weiterhin großes Vertrauen in Ersten Bürgermeister

Hamburg. „Hamburgs Wirtschaftsführer sind mit den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen überwiegend zufrieden. Hauptgrund für die Zufriedenheit ist der Kurs des Ersten Bürgermeisters, der sich insbesondere in wirtschaftspolitischen Themen, wie der Fahrrinnenanpassung der Elbe und der Absage an City-Maut und Umweltzonen, durchgesetzt hat. Die Bekenntnisse zum Masterplan Industrie, zum Wohnungsbau sowie zum Schulfrieden wurden ebenso positiv aufgenommen. Unternehmen, die mit den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen unzufrieden sind, hätten sich aus ihrer Sicht einen wirtschaftsfreundlicheren Koalitionspartner gewünscht. Die befragten Unternehmen zweifeln auch nicht an der Zusammenarbeit der Koalitionspartner. 95 % der befragten Unternehmen erwarten, dass die Rot-Grüne Koalition die vollständige Wahlperiode durchsteht. Vertrauen setzen die Unternehmen in Olaf Scholz. 86 % der befragten Unternehmen vertrauen darauf, dass der Erste Bürgermeister den bisherigen Kurs in der Wirtschaftspolitik fortsetzt. Die Zusammenarbeit der Freien und Hansestadt Hamburg mit Schleswig-Holstein ist aus Sicht Hamburgs Arbeitgeber noch ausbaufähig. 58 % der befragten Unternehmen geben an, dass sich die Zusammenarbeit Hamburgs mit Schleswig-Holstein noch verbessern muss. Die Unternehmen wünschen sich erneut von Senat und Landesregierung eine enge Kooperation. Sie erwarten positive Effekte für die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Norden.

Große Erwartungen beruhen auch auf den im Koalitionsvertrag angekündigten gemeinsamen Ausschuss von Bürgerschaft und Landesregierung.“

Dieses Resümee aus einer soeben abgeschlossenen Blitzumfrage bei 50 ausgewählten Wirtschaftsführern in Hamburg mit 44.000 Beschäftigten zog UVNord-Präsident Uli Wachholtz auf der Frühjahrspressekonferenz seiner Organisation.

Die vollständigen Ergebnisse der Blitzumfrage können unter www.uvnord.de abgefordert werden.

24.04.2015