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Umfrage ergibt: Schleswig‐Holsteinische Wirtschaft ist mit dem Koalitionsvertrag der „Jamaika‐Koalition“ zufrieden

Unternehmen loben die Schwerpunktsetzungen in den Bereichen Investitionen, Verkehr, Mittelstand und sehen im Koalitionsvertrag den bestmöglichen Kompromiss aller Beteiligten

UVNord-Präsident Wachholtz: Die hohen Zustimmungswerte zum Koalitionsvertrag zeigen, dass die „Jamaika-Koalition“ mit ihrem Fokus auf den Mittelstand für die lang ersehnte Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik belohnt wird. Den Ankündigungen müssen aber auch Taten folgen.

Kiel. „Die schleswig-holsteinische Wirtschaft ist mit dem Koalitionsvertrag der „Jamaika-Koalition“ zufrieden. 90 % der befragten Unternehmen bewerten den Koalitionsvertrag positiv. Als Hauptgründe für die Zufriedenheit nennen die befragten Unternehmen die gute Schwerpunktsetzung in den Bereichen Investitionen, Verkehr und Mittelstand sowie die Förderung der Kreativwirtschaft. Von der neu gewählten Landesregierung erwarten die Unternehmen die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere den zügigen Wei­terbau der A20, eine mittelstandsfreundliche Politik, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Daneben stehen Haushaltskonsolidierung, eine Verwaltungs- und Strukturreform ganz oben in den Erwartungen. Von dem Ministerpräsidenten erwarten die Unternehmen, dass eine junge, moderne und zukunftsfähige Politik in Schleswig-Holstein gemacht wird. Sie sehen in dem Ministerpräsidenten einen politischen Innovationstreiber.“

Dieses Resümee aus der UVNord-Politikumfrage zog UVNord-Präsident Uli Wachholtz auf der Sommerpressekonferenz seiner Organisation.

Viel versprechen sich die Unternehmen von der länderübergreifenden Zusammenarbeit. 95 % der befragten Unternehmen erwarten von der neuen Landesregierung, dass die derzei­tige Zusammenarbeit Schleswig-Holsteins mit Hamburg weiter vertieft wird. Es wird eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe gefordert, die dem Norden mehr Gewicht verleiht. Ein wichtiger Blick soll auf die Weiterentwicklung der Metropolregion Hamburg gelegt werden.

Die Erwartung an die zukünftige Landesregierung und deren Ministerien sind groß:

„Insbesondere vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus erwarten die schleswig-holsteinischen Arbeitgeber einen zügigen Ausbau der Verkehrsinfra­struktur mit einem klaren Bekenntnis zur zügigen Fortführung der A20 und dem Bau der festen Querung über den Fehmarnbelt. Weitere Forderungen sind die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes sowie ein verstärktes Marketing für Schleswig-Holstein auf internationalen Plattformen. Des Weiteren gilt es, Schleswig-Holstein tatsächlich zum mittelstandsfreundlichen Bundesland in Deutschland zu entwickeln und der Industrie die notwendige politische Aufmerksamkeit entgegenzubringen.“, so Wachholtz abschließend.

UVNord ist der wirtschafts- und sozialpolitische Spitzenverband der norddeutschen Wirtschaft und vertritt über seine 86 Mitgliedsverbände die Interessen von mehr als 42.300 Unternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein, in denen heute rund 1,56 Millio­nen Menschen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden. UVNord ist zugleich die schleswig-holsteinische Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

 

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