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Norddeutschlands Arbeitgeber fordern ver.di auf vom geplanten Streik beim Bodenpersonal der Lufthansa Abstand zu nehmen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren

Hamburg. Mit einem eindringlichen Appell bitten norddeutschlands Arbeitgeber ver.di vom Warnstreikaufruf des Lufthansabodenpersonals Abstand zu nehmen.

„In einer krisengeschüttelten Zeit kommt der Aufruf von ver.di zum Warnstreik des Lufthansabodenpersonals zur Unzeit. Allein in Hamburg werden mehr als 20 Flüge nach Frankfurt betroffen sein. Das Unternehmen und vor allem deren Passagiere mit Lohnforderungen jetzt mitten in der Urlaubszeit zu belasten, ist nicht mehr verhältnismäßig. Die Sehnsucht der Menschen nach Urlaub wird ausgenutzt, um einen Vorteil zu erlangen. Nachdem erstmals nach langer Zeit wieder Reisen möglich ist, stehen die Flughäfen ohnehin mit Engpässen vor größten Herausforderungen. In dieser Zeit zu einem Streik aufzurufen, trifft auf kein Verständnis. Im Übrigen ist ein Streik von 24 Stunden auch kein Warnstreik mehr. Ich bitte inständig ver.di von diesem Aufruf schleunigst Abstand zu nehmen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren, so UVNord-Hauptgeschäftsführer Michael Thomas Fröhlich.

UVNord ist der wirtschafts- und sozialpolitische Spitzenverband der norddeutschen Wirtschaft und vertritt über seine 109 Mitgliedsverbände die Interessen von mehr als 66.000 Unternehmen, die in Hamburg und Schleswig-Holstein rund 1,75 Millionen Menschen beschäftigen. UVNord ist zugleich die schleswig-holsteinische Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

26.07.2022

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