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UVNord-Präsident Uli Wachholtz zu den Auswirkungen der US-Wahlen

 

"In jedem Fall wird es für die Handels- und Sicherheitspartner der USA ungemütlicher. Trump wird seinen Worten Taten folgen lassen, wenn auch nicht eins zu eins. Für Deutschland sind die USA noch vor Frankreich unser wichtigster Absatzmarkt geworden, die klare Absage von Trump an ausgehandelte Abkommen wie das TPP-Abkommen wird uns herausfordern, TTIP können wir begraben.

Unsere Wirtschaft wird sich auf die neuen Verhältnisse einstellen, und alles daran setzen, die bisher für die USA wie Deutschland erfolgreichen Handelsbeziehungen weiter zum Wohle der Menschen auszubauen. Viele deutsche Unternehmen produzieren mittlerweile in den USA mehr, als sie von hier dorthin exportieren.

Zu den Branchen kann man noch nicht sagen, welche besonders betroffen sind, aber Maschinenbau und Chemie sind stark exportorientiert, und beide Branchen sind in Schleswig-Holstein gut vertreten. Auch im Schiffbau wird auf amerikanische Rechnung gebaut."

UVNord ist der wirtschafts- und sozialpolitische Spitzenverband der norddeutschen Wirtschaft. UVNord vertritt über seine 86 Mitgliedsverbände die Interessen von mehr als 42.300 Unternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein in denen heute rund 1,56 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden. UVNord ist zugleich die schleswig-holsteinische Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

 

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17.11.2016


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