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Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein gut gestartet!

UVNord-Präsident Uli Wachholtz zu den ersten 100 Tagen der Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein:

„Die Jamaika-Koalition ist aus Sicht der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft in den ersten 100 Tagen gut gestartet.  Wachstum und Beschäftigung sind klar ins Visier genommen worden. Der neue Wirtschaftsminister, Dr. Bernd Buchholz, setzt deutliche Zeichen, indem er dem Mittelstand wieder die notwendige Bedeutung zukommen lässt. Die gezielte und strukturierte Herangehensweise an die wichtigsten Verkehrsprojekte im Land wie dem Weiterbau der A20 oder das nun 6-streifige Ersatzbauwerk für die Rader Hochbrücke zeigen den Gestaltungswillen der Koalition, wie auch die vom Wirtschaftsminister angeregte Überprüfung der Landesmindestlöhne. Der vergabe-spezifische Mindestlohn, der den Mittelstand stark benachteiligt, sollte abgeschafft werden. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zur Entbürokratisierung. 

In den kommenden Monaten hofft die Wirtschaft,  dass die Landesregierung Beschlüsse zum Ausbau des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein auf den Weg bringt. Themen wie eine flächendeckende Breitbandversorgung (Glasfaser), eine zukunftsweisende Industriepolitik, die Vertiefung der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein sowie die Weiterentwicklung der Fachkräfteinitiative gehören zu den Herausforderungen der Zukunft,“ so UVNord-Präsident Uli Wachholtz am Rande einer Gremiensitzung seiner Organisation in Rendsburg.

UVNord ist der wirtschafts- und sozialpolitische Spitzenverband der norddeutschen Wirtschaft. UVNord vertritt über seine 86 Mitgliedsverbände die Interessen von mehr als 42.300 Unternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein in denen heute rund 1,56 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden. UVNord ist zugleich die schleswig-holsteinische Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).


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