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UVNord-Hauptgeschäftsführer Michael Thomas Fröhlich zu den Aussagen des DGB Nord über die Sitzung des EFRE-Begleitausschusses in Schleswig-Holstein:

„Die Aussagen des ansonsten stets umsichtig agierenden DGB Nord-Vorsitzenden sind diesmal ein Sturm im Wasserglas und verdrehen leider die Tatsachen. Das Land hat in der Sitzung des EFRE-Begleitausschusses durchweg deutlich gemacht, dass die Querschnitts­ziele – wie Gleichstellung, Nichtdiskriminierung, nachhaltige Entwicklung sowie die Qualität von Arbeitsplätzen – weiterhin einen hohen Stellenwert in der Förderkulisse des Landes einnehmen. Dies wird von der hiesigen Wirtschaft auch vollständig mitgetragen. Ich sehe in den Aussagen des DGB vielmehr unnötige Enttäuschung, dass der gewerk­schaftlich geprägte Begriff „Gute Arbeit“ aus den allgemeinen Fördergrundsätzen gestrichen wurde. Anstatt sich in semantischen Übungen über die Querschnittsziele zu verlieren, muss es zukünftig im EFRE-Begleitausschuss darum gehen, die richtigen Weichen für Wachstum und Beschäftigung in Schleswig-Holstein zu stellen. Das nörd­lichste Bundesland hat in der Tat im Vergleich zum Süden der Republik noch erheblichen Nachholbedarf. Im Übrigen sind wir uns einig, dass Schleswig-Holstein gute Arbeitgeber und Arbeitsplätze vorhält in Betrieben mit gutem Arbeitsklima, bester Gesundheits­vorsorge und vorbildlichem Arbeitsschutz.“ 

UVNord ist der wirtschafts- und sozialpolitische Spitzenverband der norddeutschen Wirt­schaft. UVNord vertritt über seine 88 Mitgliedsverbände die Interessen von mehr als 44.000 Unternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein in denen heute rund 1,56 Mil­lionen Menschen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden. UVNord ist zugleich die schleswig-holsteinische Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

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