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UVNord Hauptgeschäftsführer Michael Thomas Fröhlich zum geplanten Gesetz zur Änderung des Vergaberechts in Schleswig-Holstein (VGSH):

„Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung löst mit der geplanten Änderung des Vergaberechts ein weiteres Mal das Versprechen für mehr Mittelstandsfreundlichkeit ein. Mit den geplanten Änderungen wird das Vergaberecht endlich von vergabefremden Kriterien entrümpelt, die in der Vergangenheit lediglich Hürden aufgebaut haben und den Mittelstand von öffentlichen Ausschreibungen ferngehalten hat. Das aktuelle Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein ist ein „Bürokratiemonster“, das verändert werden muss. Das geplante Gesetz zur Änderung des Vergaberechts in Schleswig-Holstein ist ein wichtiges Zeichen für die kleinen und mittelständischen Betriebe, dem Rückgrat der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft!

Im Weiteren muss es dann darum gehen, den landeseigenen Vergabemindestlohn abzuschaffen, der ausschließlich zusätzlichen bürokratischen Aufwand erzeugt und aufgrund des Bundesmindestlohnes keine Daseinsberechtigung mehr hat.“

UVNord ist der wirtschafts- und sozialpolitische Spitzenverband der norddeutschen Wirtschaft und vertritt über seine 96 Mitgliedsverbände die Interessen von mehr als 50.000 Unternehmen, die in Hamburg und Schleswig-Holstein rund 1.63 Millionen Menschen beschäftigen. UVNord ist zugleich die schleswig-holsteinische Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

 

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