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UVNord-Präsident Uli Wachholtz zum Kompromiss von Bund und Ländern zum Klimapaket:

„Grundsätzlich ist die Besteuerung des CO2-Verbrauchs richtig. Das funktioniert aber nur dann, wenn gleichzeitig die Unternehmen vom alten CO-Preis entbunden werden, der mit dem EU-Emissionshandel erhoben wird.

Ohne diese Entlastung wäre es nicht nur eine Doppelbelastung, sondern ein erheblicher Konkurrenznachteil für nationale Unternehmen. Der Mittelstand würde erneut durch Rahmenbedingungen getroffen, die nur für unser Land gelten.

Neue Steuerabschöpfungen ohne die Abschaffung alter Belastungen verunsichern Unternehmen und Investoren, und beschädigen das Vertrauen in den Standort Deutschland. Die geplante Entlastung beim EEG reicht als Ausgleich bei weitem nicht aus.

Bei allem dürfen wir nicht vergessen, dass Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende hohe Investitionen der Unternehmen ist, und höhere Abschöpfungen schränken den Spielraum dafür erheblich ein.“

UVNord ist der wirtschafts- und sozialpolitische Spitzenverband der norddeutschen Wirtschaft und vertritt über seine 102 Mitgliedsverbände die Interessen von mehr als 60.000 Unternehmen, die in Hamburg und Schleswig-Holstein rund 1,72 Millionen Menschen beschäftigen. UVNord ist zugleich die schleswig-holsteinische Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

 

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